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Schloss Hiinterglauchau
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Deko SCHLOSS GLAUCHAU

Das Museum im Schloss Hinterglauchau wurde 1884 eröffnet. Die Anlage besteht aus dem Schloss Forderglauchau und dem Schloss Hinterglauchau.

Wie kam es dazu? Durch eine brüderliche Erbteilung der Familie der Grafen von Schönburg im Jahre 1623 entstanden die Linien "Forderglauchau" und Hinterglauchau".

Seit dieser Zeit hieß Graf Alban (1804 - 1864); Graf Alban von Schönburg-Forderglauchau, Penig und Wechselburg und Graf Albert ( 1761 - 1841); Graf Albert von Schönburg Hinterglauchau.

Für die Museumsgründung zeichnet sich Julius Möhler (1844 - 1894) verantwortlich. Möhler war Vorsteher des Gewerbevereins und Inhaber der Woll- und Baumwollfärberei. Im damaligen Museum wurden die Besucher über die Papier-, Schuh- und Textilfabrikation informiert. Außerdem wurde ihnen die Funktionsweise elektrischer Anlagen und des Blitzableiters erklärt.

Unter anderem durch die innerpolitischen Unruhen in Deutschland vor dem ersten Weltkrieg schwand das Interesse am Glauchauer Museum. Das Museum wurde daraufhin geschlossen und die Exponate anderen Einrichtungen zugeführt.

1929 versuchten Otto Schimmel und Dr. Walter Flemming (1890 - 1947) das Museum wieder zum Leben zu erwecken; allerdings ohne Erfolg. Erst 1940 konnte dieser Traum in Erfüllung gehen. Möglich wurde dies durch den unermüdlichen Einsatz des Oberbürgermeister Dr. jur. Walter Flemming, mit Unterstützung des ersten Museumsdirektors Alfred Schott. Schott war von 1940 bis 1973 Museumsdirektor. Die Räumlichkeiten im Schloss Hinterglauchau stellte Joachim Graf von Schönburg-Glauchau zur Verfügung. Der Graf lebte von 1873 bis 1943.

Leider wurde das Schloss Forderglauchau vor Ende des zweiten Weltkrieges "in Brand geschossen". Die restliche Schlossanlage konnte vor einem Übergreifen der Flammen gerettet werden. Die Präsentation der ersten Sonderausstellung erfolgte am 20. Oktober 1945. Vollständig wurde das Museum am 15. Juli 1950 eröffnet.

Im Jahre 1974 lernte der zur Zeit amtierende Direktor Günter Ulmann den verbotenen Künstler Gerhard Altenbourg kennen. Durch die Präsentation der Werke des Künstlers erfolgte 1976 die Abberufung und Ausbürgerung Ulmanns. Als Nachfolger wurde Ralf-Peter Ehrentraut ernannt. Dieser war von 1977 bis 1990 Museumsdirektor. Während seiner Direktorenzeit wurde das Museum zum Ausbildungsmuseum und es entstanden außerdem Restaurierungswerkstätten für Möbel, Grafik und Buch.

Eine Umstrukturierung der alten Museumsinhalte erfolgte im Jahr der Wende. Peter Schönhoff hieß der mutige neue Direktor. Seine Amtszeit begann 1990 und endete 1993. Sein Ziel war es, eine Ausstellung "Die Schönburger - Wirtschaft, Politik, Kultur" der Öffentlichkeit präsentieren zu können.

Museum und Kunstsammlung Schloss Glauchau
Schlossplatz 5a
08371 Glauchau
Tel.: 0 37 63 / 29 31

Schloss Hinterglauchau

:: Sammlungen:

Info


ÖFFNUNGSZEITEN 2024:

1. Jan. - 31. Dez.:

 

PREISE 2024:

Angaben wie immer ohne Gewähr!

© Text und Fotos: Sylvia Wentzlau

 

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